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Kurz nach 13 Uhr ging es
von Frankfurt aus los mit Ziel Denver. Unsere Lufthansa Boing war
vollgestopft bis unter den Rand. Trotzdem fand ich den Flug nicht so
sehr stressig und dank der Zeitverschiebung sind wir "kurz drauf" kurz
nach 15 Uhr in Denver gelandet.
Da wir mit Ankunft
Denver die USA offiziell betreten haben stand uns auch hier die
Immigration bevor. Wir hatten im Flieger die nötigen Formulare ausgefüllt
und waren eigentlich guter Dinge. Die Fragen des freundlichen Beamten
waren auch schnell beantwortet. Leider waren wir auf den Formularen etwas
zu ehrlich gewesen. Wir hatten die Stelle mit dem Hotel für die erste
Nacht nicht ausgefüllt. Schließlich war das noch nicht einmal gelogen,
denn wir hatten ja noch keine Unterkunft. Das hat dem guten Mann leider
nicht so gut gefallen. Das wir keine Unterkunft angeben konnten und auch
sonst keine konkreten Pläne vorweisen konnten hatte wohl sein Misstrauen
geweckt. also wurden wir kurzerhand von ihm zum Nachsitzen verdonnert. So
mussten wir uns im Warteraum für die schwierigen Fälle gedulden, bis wir
aufgerufen wurden und unser Fall "verhandelt" wurde.
Leider rückten die
Zeiger der Uhr immer weiter auf den Abflug unserer Anschlussmaschine nach
Salt Lake City vor. Das war allen Anwesenden jedoch recht egal, freundlich
aber bestimmt bekamen wir zu verstehen, das wir uns setzen und den Mund
halten sollten. Wenn wir dran seien, würden wir schon aufgerufen.
Schließlich war es so weit. Wir haben der Tante nochmal die ganze
Geschichte erzählt. Als ich dann die Reservierung für den Mietwagen und
die Hotelvouchers für Hawaii vorgelegt hatte gab sie sich damit zufrieden
und hat unseren Kram abgestempelt und uns gehen lassen. Dies war genau ca.
5 Minuten vor Abflug unseres Anschlussfluges. Wir sind also mit unserem
Gepäck im Hochgeschwindigkeitslauf einmal durch den Flughafen gedüst und
haben es sogar noch geschafft knapp vor Schließen der Flugzeugtür
mitzukommen.
Das war erst mal Stress.
Ab jetzt konnte es eigentlich nur noch besser werden.
Ankunft in Salt Lake
City und Übernahme des Mietwagens klappten reibungslos. Nach Ablehnung
aller Angebote von Zusatzversicherungen und Upgrades konnten wir uns
schnell mit unserem japanischen Kleinwagen davon machen.
Da wir jetzt auch nicht
mehr so viel Lust hatten noch weiter zu fahren sind wir nur kurz aus der
Stadt raus. Am ersten Walmart haben wir die Vorräte aufgefüllt. Ein paar
Snacks, was zu trinken und ein Bierchen. Wir sind dann auch im erstbesten
Hotel eingekehrt, das an der Straße lag. Das Ramada war OK. Das Zimmer
ruhig und es gab ne Klimaanlage ( ganz wichtig, denn es war eindeutig
kurze Hose und TShirt - Wetter ).
Kurz noch den Plan für
den morgigen Tag verabschiedet und dann ins Bettchen.
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